Pyrrolizidin-Alkaloide – Bedenkenloser Konsum von Tees weiterhin möglich.

25.07.2013

In einer nicht repräsentativen Anzahl von Kräutertees und Tees hat das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) im Rahmen eines Forschungsprojektes Spuren von Pyrrolizidin-Alkaloiden (PA) nachgewiesen.

Die Ergebnisse hat das BfR am 15. Juli 2013 veröffentlicht. In Einzelfällen wurden hohe Gehalte an PA gefunden.
Unabhängig von der Tatsache, dass das BfR  zu der Studie selbst zahlreiche Einschränkungen der Aussagekraft der Ergebnisse anführt (z.B. nicht repräsentative Untersuchung, große Schwankungen innerhalb der gleichen Teesorte etc.), ist festzuhalten, dass die reinen Gehalte kaum Aussagekraft haben. Weiterhin sind eventuelle Risiken für Menschen nicht wissenschaftlich belegt.
Die Ergebnisse der untersuchten Tees aus konventionellem Anbau unterscheiden sich nicht von denen aus biologischem Anbau.

Pyrrolizidin-Alkaloide kommen als natürliche Pflanzeninhaltsstoffe in etwa 500 unterschiedlichen Formen in ungefähr 6000 Pflanzen weltweit vor und werden von diesen als Schutz vor Fressfeinden gebildet.
Die meisten dieser Pflanzen gelten als „Unkraut“ und werden nicht für die Teeherstellung genutzt. Wie PA von den üblicherweise für Tees genutzten Pflanzen in die handelsübliche Produkte gelangen, kann nach heutigem Wissensstand noch nicht beantwortet werden.

Über die Entstehung von PA:
Pyrrolizidinalkaloide (PA) sind natürliche Pflanzeninhaltsstoffe, die in Unkräutern vorkommen und unbeabsichtigt in Lebensmittel gelangen. Außer in Tee wurden sie auch schon in Honig, Milch, Eiern, Getreide, Gemüse oder Salat entdeckt. PA-haltige Unkräuter wachsen zunehmend auf öffentlichen Flächen und Brachland im Umfeld der Anbaugebiete. Damit ist das Auftreten von PA auch als ein Ergebnis der bewussten Reduzierung von Unkrautbekämpfungsmitteln zu werten. Bereits etwa fünf PA-bildende Unkräuter pro 50.000 bis 60.000 Nutzpflanzen auf einem Hektar Anbaufläche reichen aus, um nachweisbare Gehalte im Ern-tegut zu erzeugen. Aufgrund des natürlichen Ursprungs von PA können Erzeugnisse aus ökologischem sowie aus konventionellem Anbau gleichermaßen betroffen sein.

Das BfR kommt zu dem Schluss, dass durch den Verzehr von üblichen Mengen kein akutes Gesundheitsrisiko für Erwachsene und Kinder ausgeht.
Wie bei allen Lebensmitteln gilt auch hier der Grundsatz, dass eine abwechslungsreiche Ernährung ratsam ist. Die Vielzahl der angebotenen Tees bietet diese Möglichkeit problemlos. Somit lässt sich auch für empfindliche Verbrauchergruppen wie Kinder, Schwangere und Stillende eine mögliche einseitige Belastung mit unerwünschten Stoffen vorbeugen.

Tees, die nachgewiesenermaßen zahlreiche positive Eigenschaften besitzen, können somit bedenkenlos abwechselnd mit anderen Getränken weiter konsumiert werden.

 

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